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National Crime kommt wieder in den Handel

Eine Gegenüberstellung des neuen (links) und alten Covers zeigt, das hauptsächlich die Farbgebung und der Titelschriftzug von National Crime verändert wurden/ Fotos: Livingston Media

Die Kriminalzeitschrift National Crime erscheint heute mit einer neuen Erstausgabe im Handel. Das Magazin sollte ursprünglich schon im Dezember vergangenen Jahres auf den Markt kommen, wogegen der Verlag Gruner + Jahr (G+J) aber eine einstweilige Verfügung erwirkte.

Als Grund für die einstweilige Verfügung hatte G+J die optische und thematische Ähnlichkeit von National Crime zu dem verlagseigenen Magazin Stern Crime genannt. Alexander Schwerin, Publisher News bei G+J, erklärte damals: „Gegen derart dreiste Kopisten schützen wir uns.“

Als Reaktion auf die einstweilige Verfügung hat Livingston Media, der Verlag hinter National Crime, das Magazin optisch so grundlegend überarbeitet, dass der Gegenstand der einstweiligen Verfügung ausgeräumt sei, wie Matthias Müller-Michaelis, Redaktions- und Geschäftsleiter Livingston Media, gegenüber DNV mitteilt. Inhaltlich verfolge National Crime ohnehin einen ganz anderen Ansatz, wie Müller-Michaelis weiter erklärt. Ergebnis des Rebrushs ist, dass das Magazin ein neues Cover bekommen hat, die sonstigen Inhalte und Gestaltungen aber identisch zur ursprünglichen Erstausgabe sind.

Neben der neuen optischen Aufmachung kommt National Crime auch mit einer veränderten Druckauflage von nun 75.000 Exemplaren in den Handel. Zum ursprünglich vorgesehenen Start Anfang Dezember 2016 hieß es noch, das Magazin werde mit 100.000 Exemplaren in den Druck gehen. Der Copypreis beträgt nach wie vor 4,80 Euro. Den Nationalvertrieb übernimmt die VU Verlagsunion. Die nächste Ausgabe ist für den 5. Mai 2017 angekündigt.

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(wr) 24.02.2017






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