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Impulse zieht sich aus dem Einzelhandel zurück

Impulse-Verleger Dr. Nikolaus Förster ändert die Vertriebsstrategie/ Foto: Impulse Medien GmbH

Das Wirtschaftsmagazin Impulse gibt den Einzelverkaufsvertrieb über den Einzelhandel für die regulären zehn Folgen des Titels auf. Lediglich die zweimal jährlich erscheinenden Sonderhefte Impulse Kompakt, in denen Beiträge zu je einem einzelnen Themenfeld gebündelt veröffentlicht werden, sollen im stationären Pressehandel verkauft werden. Einzelne Hefte der regulären Impulse-Ausgaben sind demnach nur noch per Versand erhältlich.

Gleichzeitig wird Impulse den Vertrieb in Sparten, in denen nicht der volle Verkaufspreis erlöst werden kann, aufgeben. Mithin wird es künftig keinen Vertrieb in den Sparten Bordexemplare, Lesezirkel, Mitgliederstücke und sonstige Verkäufe geben.

In der Folge wird die verbreitete sowie die verkaufte Auflage radikal sinken, weil sie künftig im wesentlichen aus den Abo-Exemplaren bestehen wird. Die Abo-Auflage von Impulse betrug im vierten Quartal 2018 laut IVW gut 33.000 Exemplaren, von denen etwa 22.500 Stück jedoch Mitglieder- bzw. Mehrfachexemplare waren. Der Einzelverkauf erreichte durchschnittlich 142 Stück je Folge.

Der Verlag rechnet folglich für die Zukunft mit einer verbreiteten Auflage von 12.500 Exemplaren, die den letzten Stand der voll bezahlten Abonnementexemplare (also ohne Mitgliederexemplare) nur geringfügig übersteigt.

Zudem erhöht der Verlag im April dieses Jahres den Einzelverkaufspreis von Impulse von derzeit 19,90 Euro auf 24,90 Euro. Der Preis für das Jahresabonnement kostet vom selben Zeitpunkt an 249 Euro statt wie zuvor 199 Euro.

Die Zeitschrift Impulse wurde 1980 von Gruner + Jahr gegründet. Der Hamburger Verlag verkaufte den Titel 2013 an den damaligen Chefredakteur Dr. Nikolaus Förster. Neben Förster ist der Unternehmer Dirk Möhrle Gesellschafter der Impulse Medien GmbH.


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(wr) 01.03.2019



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