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Einzelhandel rechnet mit rund 770 Mio. Euro Umsatz zum Schulstart
Bereits in der zweiten Augustwoche gehen in einigen Bundesländern die Sommerferien zu Ende. Für viele Kinder markiert dies zugleich den Beginn eines neuen Lebensabschnitts: die Einschulung. Der Einzelhandel blickt diesem Anlass mit hohen Erwartungen entgegen. Nach einer Umfrage des IFH Köln im Auftrag des Handelsverbands Deutschland (HDE) wird zum Schulstart in diesem Jahr ein Umsatz von rund 770 Mio. Euro erwartet.
„Die Einschulung beschreibt einen wichtigen Meilenstein für Familien sowie Freunde und Bekannte. Daher planen die Verbraucherinnen und Verbraucher für einen guten Start der Erstklässlerinnen und Erstklässler auch in diesem Jahr Ausgaben für Schreibwaren, Kleinigkeiten für die Schultüte und passende Geschenke für die Einschulung“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.
Laut Umfrage geben knapp zwölf Prozent der Befragten an, anlässlich der Einschulung einkaufen zu wollen. Im Vorjahr waren es mit zehn Prozent spürbar weniger. Rund 87 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher planen, zu diesem Anlass Süßigkeiten zu kaufen. Bei 75 Prozent stehen Produkte für die Schulausstattung wie Schulranzen oder Federmäppchen auf dem Einkaufzettel. Ähnlich viele Befragte wollen Spielwaren kaufen. Gefüllt werden die Schultüten aber auch mit Büchern und Schreibwaren, zu denen fast 70 Prozent der Befragten greifen wollen.
Die geplante Ausgabenentwicklung fällt im Vergleich zum Vorjahr verhaltener aus. Die meisten Verbraucherinnen und Verbraucher planen geringere Ausgaben zum Schulstart. So geben 44 Prozent der Befragten an, weniger ausgeben zu wollen als im Vorjahr. Fast 31 Prozent wollen zu diesem Anlass mehr ausgeben als noch im Vorjahr und rund ein Viertel behält die Höhe der Ausgaben zum Schulstart bei.
Da in diesem Jahr deutlich mehr der Befragten Käufe zur Einschulung planen als 2025, fällt die Umsatzprognose trotz der geringeren Ausgabebereitschaft insgesamt höher aus als im Vorjahr.
Im vergangenen Jahr lag der Einzelhandelsumsatz zur Einschulung bei 725 Millionen Euro. Der Anstieg auf die erwarteten 770 Mio. Euro im Jahr 2026 entspricht einem Zuwachs um 6,2 Prozent.
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Aynur Kaya 24.07.2026


