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Raucherquote in Deutschland bleibt nahezu stabil
In Deutschland raucht weiterhin knapp ein Fünftel der Bevölkerung. Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Weltnichtrauchertags am 31. Mai mit. Demnach haben im Jahr 2025 insgesamt 19,1 Prozent der Menschen ab 15 Jahren zumindest gelegentlich geraucht. Damit blieb der Anteil im Vergleich zu 2021 mit 18,9 Prozent nahezu unverändert. Im Jahr 2017 lag die Raucherquote mit 22,4 Prozent noch höher.
Der Großteil der Raucherinnen und Raucher greift weiterhin zur klassischen Zigarette: 78,5 Prozent konsumierten überwiegend Zigaretten, während 9,2 Prozent hauptsächlich E-Zigaretten nutzten. Die übrigen Anteile entfielen unter anderem auf Zigarren, Zigarillos, Pfeifen und Shisha.
Unter jüngeren Menschen ist das Rauchen zuletzt wieder etwas verbreiteter. So gaben im Jahr 2025 insgesamt 15,6 Prozent der 15- bis 24-Jährigen an, zumindest gelegentlich zu rauchen. Im Jahr 2021 lag dieser Anteil noch bei 14,5 Prozent und 2017 sogar bei 18,3 Prozent.
Besonders stark verbreitet ist das Rauchen in der mittleren Altersgruppe. Die höchsten Anteile wurden 2025 bei den 40- bis 44-Jährigen mit 26 Prozent, bei den 45- bis 49-Jährigen mit 25,5 Prozent und bei den 35- bis 39-Jährigen mit 23,8 Prozent ermittelt. Deutlich niedriger ist die Raucherquote hingegen bei den Jüngsten und Ältesten. Lediglich fünf Prozent der 15- bis 17-Jährigen rauchten und 5,5 Prozent der über 75-Jährigen rauchten. Bei den 70- bis 74-Jährigen lag der Anteil bei 13,3 Prozent.
Zudem zeigen sich weiterhin deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern. So gaben 22,4 Prozent der Männer an, zumindest gelegentlich zu rauchen, während es bei den Frauen 15,8 Prozent waren. Auch der Anteil ehemaliger Raucher ist bei Männern höher: 25,1 Prozent der Männer erklärten, früher geraucht zu haben, gegenüber 19 Prozent der Frauen.
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Aynur Kaya 22.06.2026


