|
|
Weniger Falschgeld im Umlauf
Die Europäische Zentralbank und die Bundesbank haben für das vergangene Jahr eine rückläufige Falschgeldmenge gemeldet. Rund 444.000 gefälschte Banknoten wurden aus dem Verkehr gezogen. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Rückgang um etwa 20 Prozent. Damit erreicht das Aufkommen an Falschgeld einen der niedrigsten Werte seit Beginn der Erhebung. Auch in Deutschland war ein Rückgang zu verzeichnen. Die Zahl der Falschnoten sank um 6,1 Prozent auf knapp 68.000, ihr Gesamtwert belief sich auf rund vier Millionen Euro, was einem Minus von elf Prozent entspricht.
Trotz des Rückgangs bei der Barzahlung werden in Deutschland noch immer knapp die Hälfte der geschätzt 20 Milliarden Zahlungen im Handel in bar getätigt. Damit bleibt die Barzahlung absehbar eine wichtige Transaktionsart.
„Die Unternehmen des Handels schulen weiterhin das Kassenpersonal für die zuverlässige Erkennung von Falschgeld, oft auch unter Zuhilfenahme von entsprechenden Prüfgeräten. Nicht zuletzt deshalb ist es äußerst unwahrscheinlich, im Einzelhandel eine gefälschte Banknote als Wechselgeld zu bekommen“, so HDE-Experte Ulrich Binnebößel. Die Bundesbank hat errechnet, dass 2025 rechnerisch acht falsche Banknoten auf 10.000 Einwohner entfielen..
Aynur Kaya 06.03.2026


