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Valentinstag belebt den Handel – Umsätze bleiben wegen Karneval unter Vorjahr

Der Valentinstag am 14. Februar zählt in Deutschland weiterhin zu den wichtigen Kaufanlässen. Der Handelsverband Deutschland (HDE) erwartet rund um den Tag der Verliebten zusätzliche Umsätze von mehr als einer Milliarde Euro. Grundlage ist eine im Auftrag des HDE durchgeführte Umfrage, nach der etwa jede fünfte Verbraucherin und jeder fünfte Verbraucher plant, zum Valentinstag Geld auszugeben.

„Der Valentinstag ist für viele Verbraucherinnen und Verbraucher eine Herzensangelegenheit. Mit anlassbezogenen Sortimenten sorgt der Handel dafür, dass alle kleine Aufmerksamkeiten für ihre Liebsten finden können“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Laut Umfrage planen 20 Prozent der Verbraucher, anlässlich des Valentinstags einzukaufen. Das sind knapp acht Prozentpunkte weniger als im Vorjahr. Grund dafür ist unter anderem, dass der Valentinstag und der Karnevalssamstag in diesem Jahr auf einen Tag fallen. Jeder zwölfte befragte Konsument gibt daher an, auf den Valentinstag zu verzichten und stattdessen Karnevalsausgaben zu tätigen. Der HDE geht von entsprechend geringeren zusätzlichen, anlassbezogenen Umsätzen zum Valentinstag aus. Lagen diese im Vorjahr 2025 noch bei 1,3 Milliarden Euro, sind es 2026 voraussichtlich nur 1,18 Milliarden Euro.

Die Mehrheit der kaufwilligen Verbraucherinnen und Verbraucher plant, etwa genauso viel auszugeben wie im Vorjahr (59 Prozent). 22 Prozent wollen ihre Ausgaben reduzieren, während 19 Prozent angeben, mehr Geld für Valentinsgeschenke einzuplanen.

Beliebt sind zum Valentinstag vor allem Blumen und Pflanzen sowie Lebensmittel. Darüber hinaus werden häufig Geschenkgutscheine, Dekorations- und Kosmetikartikel sowie Uhren und Schmuck gekauft.

Die bevölkerungsrepräsentative Umfrage wurde vom IFH Köln im Auftrag des HDE durchgeführt. Befragt wurden 500 Personen.

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Aynur Kaya 06.02.2026