245 Euro für Süßwaren
Die Deutschen lieben Süßes und das nicht nur zu Weihnachten, so das Ergebnis der neuen Studie zur GfK Sortimentskaufkraft 2024 des Marktforschungsinstituts GfK aus Bruchsal. Demnach gab jeder Bundesbürger im Jahr 2024 im durchschnittlich 245 Euro für Süßwaren aus. Mit 13,4 Prozent ist die Kaufkraft für Süßwaren 2024 im Vergleich zum Vorjahr aber deutlich stärker als für viele andere Sortimente im Lebensmittelbereich gewachsen. Allerdings sind die Kaufkraftpotenziale regional sehr unterschiedlich ausgeprägt. So belegt der Landkreis Starnberg mit einer Pro-Kopf-Kaufkraft von 301 Euro den ersten Platz, womit die Starnberger knapp 23 Prozent über dem Bundesdurchschnitt liegen. Auf den Rängen zwei und drei folgen der Stadtkreis Neustadt an der Weinstraße und der Landkreis Rhein-Kreis Neuss mit jeweils 294 Euro pro Kopf. Schlusslicht ist der Stadtkreis Gelsenkirchen, wo den Einwohnern nur 203 Euro pro Person für Schokolade, Gummibärchen und Co. zur Verfügung stehen, was 83 Prozent des deutschen Durchschnitts entspricht.
Im Pressehandel sind Süßwaren nach Tabak die mit Abstand wichtigsten Impulsartikel für den Pressehandel dar. Mit einem attraktiven Süßwarenangebot lässt sich der Umsatz pro Kunde auf kleiner Fläche leicht steigern.
Aynur Kaya 23.12.2024


