Debatte um Rauchverbot: Neue Studie zeigt Wunsch nach Genussfreiheit
Julian Stürcken von Reemtsma legt mit einer neuen Studie Argumente gegen eine Ausweitung des Tabakverbots vor - Foto: Reemtsma
Eine aktuelle Studie im Auftrag des Tabakprodukte-Herstellers Reemtsma liefert weiteren Gesprächsstoff für die Debatte über eine Ausweitung von Rauchverboten. Zur Erinnerung: Eine zunehmende Regulierung wird derzeit auf EU-Ebene intensiv diskutiert. Verbraucher stehen den Plänen durchaus kritisch gegenüber, wie besagte Studie zeigt.
Befragt wurden gut 2.000 Personen ab 18 Jahren zwischen dem 29. November und 2. Dezember 2024. 72 Prozent sind der Ansicht, dass in Deutschland bereits jetzt viele Lebensbereiche durch Gesetze und Verordnungen überreguliert sind. Dabei ist der Anteil besonders in den älteren Bevölkerungsgruppen hoch.
Zudem gaben 72 Prozent der Befragten an, dass Erwachsene in Deutschland grundsätzlich selbst und frei über ihren Genussmittelkonsum entscheiden können sollten. Auch hier ist der Anteil in älteren Bevölkerungsgruppen tendenziell höher. Und: 80 Prozent der Raucher und immerhin 69 Prozent der Nichtraucher stimmten diesem Punkt zu.
„Die Ergebnisse zeigen deutlich: Sehr viele Menschen in Deutschland empfinden schon jetzt deutlich zu viel Lifestyle-Regulierung, egal ob beim Konsum von Tabak- oder Nikotinprodukten, Alkohol, bestimmten Lebensmitteln oder in anderer Hinsicht“, analysiert Julian Stürcken, Leiter der Hauptstadtrepräsentanz der Reemtsma Cigarettenfabriken GmbH. „In unterschiedlich starker Ausprägung – aber immer mehrheitlich – gilt das für alle untersuchten Altersgruppen, soziodemografischen Schichten und Parteienpräferenzen. Kurz gesagt: Die Menschen sind es leid! Das muss die Politik anerkennen und ernstnehmen, nicht nur aber ganz besonders in Zeiten des Wahlkampfs.“
Wolfgang Rakel 05.12.2024


