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Die Spiegel-Gruppe präsentiert Bilanz für 2023

 Spiegel-Gruppe legt Bilanz für 2023 vor - Foto: Spiegel-Gruppe
Spiegel-Gruppe legt Bilanz für 2023 vor - Foto: Spiegel-Gruppe
Der Gesamtumsatz der Spiegel-Gruppe ist deutlich gesunken. So erzielte das Hamburger Medienhaus im Jahr 2023 insgesamt 246 Mio. Euro und damit einen Jahresüberschuss von 24,2 Mio. Euro. 2022 lag der Gesamtumsatz noch bei 267,0 Mio. Euro, der Jahresüberschuss bei 42,8 Mio. Euro.

„2023 war wieder ein Jahr, in dem die Spiegel-Gruppe vor allem publizistisch stark gefordert war. Begleitet von großen Veränderungen in den Märkten und technologischen Entwicklungen, die Risiken und Chancen zugleich sind“, kommentiert Thomas Hass, Vorsitzender der Geschäftsführung. „Wir haben kräftig in den Zukunftsbereichen investiert, fokussieren auf unsere Plus- und Premium-Strategie und können so unsere journalistische wie wirtschaftliche Unabhängigkeit festigen.“

Den mit Abstand größten Umsatzbringer bei der Spiegel-Gruppe stellt der Vertrieb – Print sowie Digital – dar. Mit einem Umsatzanteil von 61,7 Prozent (2022: 56,6 Prozent) liegt er vor den Bereichen Digital-Vermarktung mit 17,1 Prozent (2022: 19,0 Prozent), Film und Fernsehen mit 9,6 Prozent (2022: 11,1 Prozent), Print-Anzeigenvermarktung mit 8,4 Prozent (Vorjahr: 10,3 Prozent) sowie sonstige Umsätze mit 3,2 Prozent (2022: 3,0 Prozent).

Die Spiegel-Gruppe kann sich nun als überwiegend digitales Unternehmen bezeichnen. Denn 51 Prozent aller Markterlöse kam 2023 aus dem digitalen Geschäft. Die Markterlöse, also Umsatzerlöse abzüglich direkter Kosten, der Titel unter den Marken Der Spiegel, Manager Magazin und Harvard Business Manager lagen bei 173 Millionen Euro. 2024 soll dieser Anteil auf 54 Prozent wachsen.

Die digitalen Angebote beim Spiegel (Spiegel+) erzielten 2023 Vertriebserlöse in Höhe von 56,5 Mio. Euro (2022: 50 Millionen Euro). 2025 sollen sie auf 75 Millionen Euro wachsen.

Der Erfolg des Digital-Abonnements Spiegel+ soll laut Unternehmensangaben auch dafür gesorgt haben, dass der Anteil des Hauptobjekts Der Spiegel (Vermarktung und Vertrieb für Heft und digitale Auflage) am Gesamtumsatz der Spiegel-Gruppe weiter ansteigt. 2023 übertrifft der Anteil mit 63 Prozent den des Jahres 2022 (61 Prozent).

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Sophia Fiedler 31.05.2024