BLD-Bundestagung: Gespräche über Zukunft der Lotto-Annahmestellen
Die Repräsentanten der BLD-Landesverbände trafen sich in Winningen zur Mitgliederversammlung 2024 - Foto: BLD
Über 20 Repräsentanten aus den Landesverbänden des Bundesverbands Lotto-Toto-Verkaufsstellen Deutschland e.V. (BLD) waren am 27. und 28. April 2024 zur jährlichen Mitgliederversammlung in Winningen an der Mosel zusammengekommen, um sich über die Zukunft der Lotto-Annahmestellen auszutauschen. Der BLD repräsentiert die Interessen von 22.000 Annahmestellen mit 100.000 Arbeitnehmern in ganz Deutschland. Bei der Bundestagung ging es thematisch unter anderem um neue Partnerschaften zur Verbesserung von Einkaufskonditionen, der Ausweitung des Dienstleistungsangebots sowie die Position im Dialog mit politischen Entscheidern.
So wurde beispielsweise die Gestaltung des Sortiments und die Gewinnung neuer Kooperationspartner erörtert – beides mit dem Ziel, sowohl die Einkaufskonditionen zu verbessern als auch das Dienstleistungsangebot zu erweitern. Außerdem wurde ein Positionspapier verabschiedet, das den Nutzen der Annahmestellen für Gesellschaft und Wirtschaft hervorhebt und als Grundlage für künftige Gespräche mit der Politik dienen soll. Die Landesverbände wollen mit Unterstützung des BLD verstärkt das Gespräch mit politischen Vertretern auf Länderebene suchen.
Als Gäste der Tagung waren unter anderem auch Jürgen Häfner, Geschäftsführer von Lotto Rheinland-Pfalz, und Vertriebsleiter Steffen Heidorn eingeladen. Mit ihnen wurden die Perspektiven für die Lotto-Annahmestellen unter sich wandelnden Rahmenbedingungen diskutiert.
Von BLD-Seite betonte der Vorsitzende Andy Greim die Notwendigkeit konkreter Maßnahmen zur Stärkung der wirtschaftlichen Basis der Annahmestellen. BLD-Geschäftsführer Günther Kraus äußerte zusätzlich den Wunsch, die Annahmestellen in den wachsenden Online-Markt einzubinden und an den Einnahmen aus diesem Kanal partizipieren zu lassen.
(wr) 10.05.2024



