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Wie sich das neue Magazin Bild Politik im Handel behaupten will

Am 8. Februar ist die Erstausgabe des neuen Magazins Bild Politik in den Handel gekommen. Der Verlag Axel Springer testet das Heft zunächst regional begrenzt in Hamburg und Umgebung, Lüneburg sowie Lübeck. In diesem Gebiet werden rund 2.000 Verkaufsstellen beliefert. Bild Politik erscheint wöchentlich immer freitags, mit einer Druckauflage von 20.000 Exemplaren und einem Verkaufspreis von 2,50 Euro.

Die Verkaufseinführung wird von Verlag mit einer Werbekampagne begleitet, die auch Maßnahmen am Point of Sale beinhaltet. In der Region Hamburg und Umland soll die Kampagne per Infoscreens, City-Light-Postern, als Station Video, in den Zeitungen Bild und Welt Hamburg sowie mit Online-Bannern auf den digitalen Angeboten von Axel Springer ausgespielt werden. Zudem soll es Audiospots im Radio auf ausgewählten Sendern im Sendebereich Hamburg und Podcasts geben.

Bei einer Präsentation des Heftes vor Medienvertretern beschrieben Objekt- und Redaktionsleiterin Selma Stern und Nikolaus Blome, zugleich Redaktionsleiter Bild Politik sowie Politikchef und stellvertretender Chefredakteur der Bild-Zeitung, den Newcomer Bild Politik als Analysemagazin, das Fragen nachgeht, die noch nicht (ausreichend) beantwortet sind. Die Zielgruppe charakterisierten sie als politikinteressiert, von jung bis alt, wollten sie jedoch ausdrücklich nicht einer politischen Ausrichtung zuordnen. Die potenziellen Leser würden täglich Nachrichten konsumieren, hätten am Ende der Woche aber dennoch offene Fragen. Bild Politik soll sich diesen Fragen von emotionaler Seite nähern, weshalb das Heftkonzept auf klassische Rubriken wie Innen- und Außenpolitik oder Wirtschaft verzichtet und stattdessen auf eine Unterteilung in „Ärger“, „Neugier“ und „Freude“ setzt.

Selma Stern, Ideengeberin für das neue Magazin, sieht für Bild Politik ein Leserbedürfnis, das noch nicht ausreichend bedient werde. Blome stimmt zu: "Es gibt dafür einen Markt, der noch nicht erschlossen ist." Im Vergleich zu anderen Wochenmagazinen, die sich mit Politikthemen beschäftigen (u.a. Der Spiegel, Stern, Focus, Frankfurter Allgemeine Woche), komme Bild Politik mit einem geringeren Umfang daher, sei kompakter und schneller auf dem Punkt. Inhaltlich wird das Heft von der Bild-Redaktion getragen. Zwar gibt es ein Kern-Team, das sich um die Erstellung der Zeitschrift kümmert, doch bis auf Stern habe jeder auch andere Aufgaben im Verlag.

Wie lange die Testphase andauern soll, wollten Blome und Stern nicht konkret angeben. Laut Blome würden es eher mehrere Monate als Wochen werden.

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(wr) 08.02.2019






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