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Axel Springer erzielt erneut Umsatzplus

Der Vorstandsvorsitzende Dr. Mathias Döpfner zeigt sich mit der Jahresbilanz zufrieden/ Foto: Andreas H. Bitesnich

Der Verlag Axel Springer mit Hauptsitz in Berlin hat das Geschäftsjahr 2017 mit einem Umsatzplus von 8,3 Prozent abgeschlossen. Insgesamt erwirtschaftete das Unternehmen, das im Print-Markt vor allem für seine Zeitungsmarken Bild und Welt bekannt ist, rund 3,6 Mrd. Euro.

Das Wachstum des Konzerns resultiert allerdings nicht aus dem Vertriebsgeschäft, sondern vor allem aus dem Werbemarkt. Dieser legte bereichsübergreifend deutlich um 13,4 Prozent auf 2,5 Mrd. Euro zu. Dagegen stand im Vertrieb unter dem Strich ein Umsatzminus von 2,1 Prozent auf 633 Mio. Euro. Wie der Verlag mitteilt, konnten die steigenden digitalen Vertriebserlöse die rückläufigen Umsätze der Printpublikationen nicht kompensieren.

Die Vertriebserlöse verlieren damit für Axel Springer weiter an Relevanz. 2017 standen sie für rund 18 Prozent des Konzernumsatzes. Zum Vergleich: 2012 waren noch rund 30 Prozent.

Mit Blick auf die Gesamtergebnisse des Konzerns zieht der Vorstandsvorsitzende Dr. Mathias Döpfner als Fazit: "Mit seiner deutlichen organischen Steigerung von Umsatz und Ebitda dokumentiert Axel Springer eine neue Entwicklungs-Phase - als digitales Wachstumsunternehmen. Ob aktuelles Weltgeschehen, die nächste Wohnungs- oder Jobsuche - unsere Angebote informieren verlässlich, unterhalten und geben in verschiedensten Lebenslagen Orientierung. Auf diesem Erfolgsmodell werden wir im laufenden Jahr weiter aufbauen."

Für 2018 geht der Konzern davon aus, ein Umsatzwachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich zu erwirtschaften.

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(wr) 09.03.2018







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