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Relaunch für die Hamburger Morgenpost

Die Hamburger Morgenpost ändert ihre inhaltlichen Schwerpunkte und bekommt ein neues Layout. Durch neue Rubriken, mehr Kommentare und ein angepasstes inhaltliches Profil soll die Regionalzeitung einen meinungsstärkeren Auftritt bekommen.

Als Aushängeschild der Zeitung soll künftig das neue Format „Standpunkt“ fungieren. Dabei handelt es sich um einen Meinungsbeitrag, der täglich auf der Auftakt-Doppelseite platziert ist. Geschrieben wird er sowohl von Redakteuren der Hamburger Morgenpost, als auch von Gastautoren und Experten. Chefredakteur Stefan Niggemeier erklärt: „Wir wollen Debatten anstoßen. Die Rubrik soll sich zu einer Plattform entwickeln, die Themen und Thesen zur Diskussion stellt, die den Hamburgern wichtig sind.“ Zudem soll es täglich Kommentare in den Ressorts Politik, Sport und Hamburger geben.

Auf inhaltlicher Ebene soll sich die Hamburger Morgenpost künftig verstärkt auf die Themenfelder und Ressorts Wohnen, Verkehr, Meine Stadt, Soziales und Ungerechtigkeiten fokussieren. „Wir sind und bleiben eine Boulevard-Zeitung, die auf Herz statt Hetze setzt - und im Zweifel sind wir für den Schwächeren“, sagt Niggemeier. „Aus Liebe zu Hamburg haben wir uns auf die Fahnen geschrieben – menschlich, kritisch, auf den Punkt.“

In diesem Zuge wurde auch das Layout überarbeitet, wodurch die Zeitung künftig den modernen Boulevard repräsentieren soll. „Stilistisch brechen wir die Regeln des Boulevards alter Schule und definieren ihn neu. Mit ungewöhnlichen Textformen und einem teilweise magazinartigem Layout“, so der Chefredakteur.

Die Redaktion der Hamburger Morgenpost erklärte ihren Leser in der Ausgabe vom 8. November, was sich künftig ändern wird/ Foto: DuMont Mediengruppe


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(wr) 10.11.2017







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